• Mikrobiologische Therapie

In der mikrobiologischen Therapie werden gesundheitsfördernde Mikroorganismen eingesetzt, die eine heilsame Wirkung auf die Darmflora haben.

Davor erfolgt idealerweise die Untersuchung einer Stuhlprobe im Speziallabor, um zu sehen, welche Bakterien sind zu wenig vorhanden, welche zu viel, gibt es Entzündungen an der Darmschleimhaut, Pilze, Parasiten etc..

Danach können ganz gezielt die notwendigen Präparate eingesetzt werden. Am bekanntesten sind wohl die Milchsäurebakterien, aber es gibt noch andere, die therapeutisch eingesetzt werden.

Auf unserer Darmschleimhaut befindet sich ein sehr sensibles Ökosystem verschiedenster Bakterienarten, die alle sehr wichtige Aufgaben haben. Viele Faktoren beeinflussen dieses Ökosystem, allen voran die Ernährung, Streß, Umweltgifte und Medikamente. Die Bakterienbesiedelung beginnt mit der Geburt. Bis zur Geburt ist der Darm steril, erst durch den Kontakt mit den mütterlichen Bakterien im Geburtskanal nimmt der Säugling die ersten Bakterien auf, welche sich dann ausbreiten.

Stimmt die Bakterienflora der Mutter nicht, wird auch das Kind keine gesunde Darmflora entwickeln und Bauchkrämpfe können die Folge sein – z.B. die bekannten Dreimonatskoliken ...

Bei Kindern, die durch Kaiserschnitt geboren werden, fehlt diese erste, wichtige Bakterienbesiedelung ganz. Die ersten Keime, welche der Säugling aufnimmt, sind Krankenhauskeime und Fremdkeime von Krankenschwestern. Desweiteren spielt dann eine große Rolle, ob das Kind gestillt wird oder nicht.

Mehr Informationen zum Thema „der kindliche Darm“ folgt in Kürze.

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